Sombras... Nada más!
José María Contursi
Schatten... Nichts weiter!
Ich möchte langsam meine Adern öffnen...
Mein ganzes Blut dir zu Füßen gießen...
Um dir zu zeigen,
dass ich nicht mehr lieben kann
und dann... Danach sterben.
Und dennoch deine blauen Augen,
blau wie der Himmel und das Meer!
Sie bleiben für mich geschlossen,
sehen nicht, dass ich so bin...
Verloren in meiner Einsamkeit!
Schatten, nichts weiter,
streicheln meine Hände!
Schatten, nichts weiter,
im Zittern meiner Stimme!
Ich hätte glücklich sein können
und lebe, während ich sterbe
und zwischen Tränen lebe
die schrecklichsten Passagen
dieses Dramas ohne Ende...
Schatten, nichts weiter,
zwischen deinem Leben und meinem Leben...
Schatten, nichts weiter,
zwischen meiner Liebe und deiner Liebe!
Wie kurz war deine Präsenz in meiner Langeweile,
wie lau waren deine Hand und deine Stimme.
Wie ein Glühwürmchen kam
dein Licht und vertrieb
die Schatten aus meiner Ecke...
Und ich blieb wie ein Kobold, zitternd
ohne das Blau deiner Augen wie das Meer,
die sich für mich geschlossen haben,
sehen nicht, dass ich so bin...
Verloren in meiner Einsamkeit!