La rivière de notre enfance
Michel Sardou
Der Fluss unserer Kindheit
Ich erinnere mich an einen Baum
Ich erinnere mich an den Wind
An das Rauschen der Wellen
Am Ende des Ozeans
Ich erinnere mich an eine Stadt
Ich erinnere mich an eine Stimme
An die Weihnachten, die leuchten
Im Schnee und in der Kälte
Ich erinnere mich an einen Traum
Ich erinnere mich an einen König
An einen Sommer, der endet
An ein Holzhaus
Ich erinnere mich an den Himmel
Ich erinnere mich an das Wasser
An ein Spitzenkleid
Das im Rücken zerrissen ist
{Refrain:}
Es fließt kein Blut in unseren Adern
Es ist der Fluss unserer Kindheit
Es ist nicht sein Tod, der mir weh tut
Es ist, meinen Vater nicht mehr tanzen zu sehen
Ich erinnere mich an einen Leuchtturm
Ich erinnere mich an ein Zeichen
An ein Licht in der Abenddämmerung
An ein anonymes Zimmer
Ich erinnere mich an die Liebe
Ich erinnere mich an die Gesten
Die Rückfahrt im Fiaker
Der Duft auf meiner Jacke
Ich erinnere mich so spät
Ich erinnere mich so wenig
An diese Zufallzüge
An ein Liebespaar
Ich erinnere mich an London
Ich erinnere mich an Rom
An die Sonne, die Schatten wirft
An den Kummer, der den Menschen formt
{zum Refrain, x2}