Luar do Sertão
Luiz Gonzaga
Mondschein des Sertão
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Oh! Wie ich den Mondschein meiner Heimat vermisse
Dort in den Bergen, wo trockene Blätter über den Boden wehen
Dieser Mondschein hier in der Stadt ist so dunkel
Hat nicht die Sehnsucht nach dem Mondschein dort im Sertão
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Wenn der Mond hinter dem grünen Wald aufgeht
Sieht er mehr aus wie eine silberne Sonne, die die Einsamkeit erhellt
Und wir nehmen die Gitarre zur Hand, die wir spielen
Und das Lied und der volle Mond, die aus unserem Herzen geboren werden
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Es gibt nichts Schöneres auf dieser Welt
Als einen traurigen Hahn im Sertão zu hören, der den Mondschein macht
Es scheint fast, als wäre die Seele des Mondes, die sich entfaltet
Versteckt in der Kehle dieses Hahns, der schluchzt
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Ach, wie wünschte ich mir, ich würde dort in den Bergen sterben
Umarmt von meiner Heimat, und für immer zu schlafen
Begraben in einem kleinen Tal, wo nachmittags die Sururina
Ihre Witwenschaft beweint
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão
Es gibt, oh Leute, oh nein
Keinen Mondschein wie den im Sertão