Burrerita
Luis Alberto del Parana
Eselchen
Noch bricht die Dämmerung nicht an
Wenn du deinen Weg beginnst
Und zum Markt dich aufmachst
Um mba'e repy zu bringen
Du kümmerst dich nicht um den Regen
Und es ist dir egal, ob Frost
Nur der Schmerz kann dir begegnen
Von einem mba'asy
Die Entbehrungen haben dich geprägt
Tag für Tag dein Leben
Haben dir Mut verliehen
Dein ständiges pyhare
Und sie haben dir grundlegende
Lehren der Geduld gegeben
Um in der Not
Stark zu bleiben, mbarete
Und trabend, Eselchen
Von deinem bescheidenen tapýï
Zwischen Hügeln und Wiesen
Hundert Wege reipykui
Mit deinen Körben gut gefüllt
Mit Orangen und Maniok
Gehst du durch die Straßen von Asunción
Verteilst ka'avo
Für das harte tägliche Brot
Schritt für Schritt gehst du weiter
Auf dem Rücken des Eselchens
Das du als irú hast
Wenn du so die Straßen überquerst
Lässt du beim Traben
Ein Stück deines Lebens zurück
Arbeiterin mboriahu
Deine Tage sind so gleich
Dass du keinen Sonntag hast
Von Vergnügen oder Freuden
In ruhigem pytu'u
Eselchen aus Paraguay
In meinen Versen erkenne ich dich
Und umarme dich in meinen Strophen
Mit brennendem kunu'ü
Und trabend, Eselchen
Von deinem bescheidenen tapýï
Zwischen Hügeln und Wiesen
Hundert Wege reipykui
Mit deinen Körben gut gefüllt
Mit Orangen und Maniok
Gehst du durch die Straßen von Asunción
Verteilst ka'avo
Und trabend, Eselchen
Und trabend, Eselchen
Und trabend, Eselchen