Mariposa
Leonel Gomez
Schmetterling
Von dem neuen Mond, der dunkle Schleier deines Haares
Hat einen Zauber aus Zöpfen, der dein Geheimnis ist
Doch wenn er sich löst, öffnet sich das Mondlicht
Von deinem Lächeln, dem Schmetterling, der in der Luft schwebt
Durch den ganzen Raum das gleiche Gerede, wenn du vorbeigehst
Von deinem Duft, blühendes Feld, das mich schlanker macht
So tanzend, zeigst du gegen das Licht die Magie
Des Schmetterlings, der nicht vergeht, wenn der Tag anbricht
Woher hast du deine zarte Art?
Von der Blume neben dem Gras und einem sanften Blick
Vielleicht ist es die Harmonika mit der Stimme aus dem Land
Die dich zwingt zu tanzen und dich verführt
Durch diesen Schwung verliere ich den Halt, wenn ich dich sehe
Von der linken Hand, die die Zügel meines Verlangens hält
Wäre da nicht der Mantel und der breite Rand, der mich rettet
Würde ich meine ganze Seele aufs Spiel setzen, um dich zu umarmen
Alles im Leben hat einen Anfang und hat sein Ende
Du bist gegangen, hast mir nicht einmal einen Gruß hinterlassen
Deine Art bleibt in der Stimme der Ziehharmonika und in der Melodie
Des Schmetterlings, der nicht vergeht, wenn der Tag anbricht