Por Delicadeza
Joaquín Sabina
Aus Höflichkeit
Du beschuldigst mich, immer auf Unentschieden zu spielen
Du beschuldigst mich, keinen Kampf zu führen
Du beschuldigst mich, jeden Kampf zu beginnen
Indem ich die Flinte ins Korn werfe
Du beschuldigst mich, dich als Geisel zu nehmen
Ich beschuldige dich, mich kalt zu lieben
Du beschuldigst mich, die Zielgenauigkeit zu schärfen
Indem ich dir in die Schläfe treffe
Doch hier bin ich immer noch, siehst du
Gerettet durch die Glocke
Mit meinem Namen auf deiner Zielscheibe
Mit deinem Mund auf dem Apfel des Baumes des Luzifers
Denn manchmal reicht ein einfaches „weil“ nicht aus
Ich ziehe es vor, weiter zu zweifeln
Zwischen dem „kommt drauf an“ und dem „wann“
Zwischen dem Harten und dem Weichen
Weder ganz rein noch ganz schlecht
Du beschuldigst mich, dich im Kleinen zu umarmen
Die Karten verdeckt zu mischen
Du beschuldigst mich, immer einen Ausweg zu finden
Um uns schlechter zu behandeln
Du beschuldigst mich, nie das Gesicht zu zeigen
Du beschuldigst mich, zum Himmel zu spucken
Du beschuldigst mich, dass meine Waffe nicht schießt
Außer mit Eisgeschossen
Doch hier bin ich immer noch, siehst du
Gerettet durch die Glocke
Mit meinem Namen auf deiner Zielscheibe
Mit deinem Mund auf dem Apfel des Baumes des Luzifers
Denn manchmal reicht ein einfaches „weil“ nicht aus
Ich ziehe es vor, weiter zu zweifeln
Zwischen dem „kommt drauf an“ und dem „wann“
Zwischen dem Harten und dem Weichen
Weder ganz rein noch ganz schlecht
Du beschuldigst mich, dich zu lieben und nicht nach dir zu suchen
Du beschuldigst mich, dir den Kopf in Brand zu setzen
Gestern liebte ich dich aus Liebe zur Kunst
Heute aus Höflichkeit