Mi taza de café
Homero Manzi
Meine Tasse Kaffee
Der Nachmittag stirbt hinter dem Fenster
und ich denke nach, während ich meine Tasse Kaffee trinke.
Die Erinnerungen ziehen vorbei, die Triumphe und die Sorgen,
die Lichter und die Schatten der Zeit, die vergangen ist.
Die Straße ist leer, genauso wie mein Schicksal.
Freunde und Zuneigung, Karten des Gestern.
Gespenster des Lebens, Lügen des Weges,
die ich heraufbeschwöre, während ich meine Tasse Kaffee trinke.
Eines Tages traf ich dich fröhlich, Stadt.
Ich kam mit Versen und Träumen vom Erfolg.
Ich sah dich von der Höhe eines Pensionszimmers
und ein Schwindel des Lebens erfüllte mein Herz.
Mein Dorf war weit weg, verloren jenseits.
Deine Nacht war nah, deine Nacht war stärker.
Deine Straßen führten mich, dein Glanz täuschte mich,
niemand war schuld, niemand außer mir.
Der Wind des Nachmittags wirbelt den Vorhang.
Die Hand der Erinnerung drückt mein Herz.
Die Traurigkeit des Herbstes vergrößert den Nebel:
Sie schlüpft durch den Spalt meiner Verzweiflung.
Nutzloser Pessimismus, der Wunsch, traurig zu sein.
Manie, immer an das Gestern zu denken.
Gespenster der Vergangenheit, die zurückkommen und insistieren,
wenn ich nachmittags meine Tasse Kaffee trinke.