Gagarin
Claudio Baglioni
Gagarin
Im April brannte der Himmel, ich gab ihm
Gagarin, Sohn der Menschheit.
Und die Erde blieb kleiner als je zuvor,
ich sah sie an - ich kann es mir nicht verzeihen.
Und der Himmel riss auf,
ich fand die Sterne, Sommersprossen Gottes.
Mit meinem Gesicht am Fenster,
vielleicht träumte ich,
und noch immer fliege ich.
Und ich ließ mein Zuhause, den Wodka und die Flieder,
und den See, der den Jungen Yuri badete.
Mit dem Fuß schob ich beiseite Lügen, Gemeinheiten,
Verleumdungen, Kriege, Gasmasken.
Wie ein Falke erhob ich mich,
und am Nordpol heiratete ich die Ewigkeit.
Sogar der Schatten raubte mir,
und ich blieb allein,
und noch immer fliege ich.
Und noch immer fliege ich.
Fliege, fliege,
in die Unendlichkeit fliege ich.
Unter einem schwarzen Stempel nun,
lächele ich euch zu, doch mein Lächeln ist verschwunden.
Ich, gekleidet wie ein Roboter,
flog als Erster,
und noch immer fliege ich.
Und noch immer fliege ich.
Fliege, fliege,
und noch immer ich,
und noch immer ich fliege.
Fliege, die Erde blieb in der Stadt.
Fliege,
in die Unendlichkeit fliege ich.