La Violetera
Carlos Gardel
Die schöne Veilchenverkäuferin
Die schöne Veilchenverkäuferin
Bietet ihre Blumen an
Auf Scherze reagierend
Mit geistvoller Anmut
Dem Ernsthaften, dem Fröhlichen, dem Reichen
Und dem Armen
Lässt sie einen Strauß zurück
Im Knopfloch stecken
Die Tische des Konzerts
Laut vor Freude
Mit schöner Ware
Kommt sie näher, um zu parfümieren
Und in diesem verrückten Reich
Von Wein und Lachen
Gleitet sie gelassen
So beim Vorbeigehen
Meine Herren, das sind meine Blumen
Glücksbotschaften in Form von Tieren
Und ihr werdet es in der Liebe sehen
Wenn ihr euch mit einer von ihnen
Die ich euch hier anbiete, einlasst
Meine Herren, meine Veilchen
Sind in den Gärten erblüht
Wo die Poeten umherstreifen
Und liebenswerte Cherubinen
Haben sie für mich gepflückt
Die schöne Veilchenverkäuferin
Vermischt mit Freude
Verkleidet ihre Agonie
Mit lyrischem Ruf
Und eines Tages sah sie ihre Seele
Duftend wie ihre Blumen
Und ihre Lieben
Wurden mit Verrat bezahlt
Von der Romanze bleibt
Das kostbarste Erbe
Das Licht ihrer Existenz
Ein Kind, das gestorben ist
Für sie und ihren süßen
Nachwuchs, der gestorben ist
Plötzlich beim Konzert
Ruft meine Stimme so
Meine Herren, bewegt
Verstreue ich den Korb
Und für sie bitte ich euch
Wendet eure Taschen um
Alle, die ein Herz haben
Meine Herren, gibt es jemanden
Der nicht einmal ein Sträußchen kauft
Wenn er weiß, dass jeder
Brot für ein kleines Kind gibt
Und einer Mutter Schutz.