El Bulin De La Calle Ayacucho
Anibal Troilo
Die Bude in der Ayacucho-Straße
Die Bude in der Ayacucho-Straße
Die in meinen Froschzeiten gemietet war
Die Bude, die die Clique suchte
Um nachts zum Feiern zu kommen
Die Bude, wo so viele Jungs
In ihrer miesen Lebensphase
Kiffen und saufen fanden
Verwirrt, scheint sie zu weinen
Der Primus hat mich nie im Stich gelassen
Mit seinem Schnapsvorrat
Und mit heißem Wasser
War der Mate dort der König
Es fehlte nicht an der Gitarre
Gut besaitet und glänzend
Noch der Typ mit der krächzenden Stimme
Der den Sänger mimte
Die Bude in der Ayacucho-Straße
Ist schäbig und mies geworden
Man hört den Milonguero nicht mehr singen
Verwirrt, seine Muse anstimmen
Und im Primus kocht die Kanne nicht mehr
Die die fröhliche Clique versammelte
Und der Typ mit der fröhlichen Laune
Ist trocken vom vielen Weinen
Jede Sache war eine Erinnerung
Die mir das Leben vermiest hat
Deshalb verbrachte ich die Zeit
Mies, traurig und bedrückt
Die Jungs haben sich zurückgezogen
Als sie mich so leidend sahen
Und ich blieb im Nest
Und brütete über meinem Kummer
Schäbiger kleiner Papagei, liegen gelassen
Am Ende dieses alten Mietshauses
Ohne Teppiche, ohne Luxus und Glanz
Wie viele glückliche Tage verbrachte ich
In der Wärme der Zuneigung eines Mädchens
Das mein war, zärtlich und ehrlich
Und an einem Winterabend, mies
Flog sie bis zum Himmel davon!