Fado Lisboeta
Amália Rodrigues
Lisboeta Fado
Wünscht den Sängern kein Unheil
Wenn eine Kehle in Seufzern zerbricht
Und der Schmerz nicht mehr so groß ist
Wenn man ihn der Gitarre gesteht
Wer singt, der ist stets fern
Von der grauen Stunde seiner Bitterkeit
Fühlt das Kreuz nicht mehr so schwer
Auf dem langen Weg des Unglücks
Ich verstehe nur den klagenden, bitteren Fado
In der Nacht, leise schluchzend
Der ins Herz dringt in einem verletzten Ton
So kalt wie der Schnee auf dem Weg
Möge eine Sehnsucht weinen oder Angst singen
Von dem, der um die Liebe geweint hat
Man wird sagen, das ist schicksalhaft, das ist natürlich
Aber das ist lisboeta, das ist der Fado
Ich höre Gitarren vibrieren
Und Stimmen singen in der dunklen Straße
Die Lichter erlöschen
Um anzukündigen, dass es schon Tag ist
Ich schließe das Fenster im Stillen
In der Gasse hört man schon Gerüchte der Zärtlichkeit
Der frische, ruhige Morgen bricht an
Nur in meiner Seele ist es Nacht
Ich verstehe nur den klagenden, bitteren Fado
In der Nacht, leise schluchzend
Der ins Herz dringt in einem verletzten Ton
So kalt wie der Schnee auf dem Weg
Möge eine Sehnsucht weinen oder Angst singen
Von dem, der um die Liebe geweint hat
Man wird sagen, das ist schicksalhaft, das ist natürlich
Aber das ist lisboeta, das ist der Fado