Viela
Alfredo Marceneiro
100%
Viela
Ich ging von Gasse zu Gasse
In einer traf ich sie
Und blieb verzaubert stehen...
Unter dem Licht einer Laterne,
War das Schicksal ganz da,
Denn sie war ganz Schicksal.
Ich nahm eine lässige Haltung an,
Eine gewisse schicksalhafte Art,
Die jeder Mann annehmen kann.
Denn ich gestehe, ich wartete,
Als ich an ihr vorbeiging,
Auf die Einladung wie gewohnt.
Stattdessen sah ich jedoch,
In ihrem Gesicht nur Tränen,
Nur Kummer und Unglauben.
Ich ging traurig fort,
Es war Schicksal, aber das Schicksal,
Ist nicht immer das, was man denkt.
Ich erinnere mich noch jetzt
An die Vision, die ich beim Gehen
Von der verlorenen Frau behielt.
In der Qual, die mich zerreißt,
Erinnert mich nur eine Gitarre
An die Klagen des Lebens.