Skuggehesten
Wardruna
Der Schattenpferd
Ich reite auf dem Rücken
Von dem inneren Schatten
Dunkle Mähne weht
Im Sturm der Gedanken
Scharfe Hufe
Ziehen tiefe Spuren
In der inneren Ebene
Du bist nichts wert!
Ich reite meine Dunkelheit
Sie treibt mich voran
Ich reite in der Finsternis
Alles Licht ist verschwunden
Ich höre die Schritte
Blind für alle Wege
Fühle den Geruch von Schaum
Fühle die Angst herrschen
Ich weiß, der Rabe ruft im Nebel
Er folgt mir, der Krähe
Weist den Weg, wenn das Pferd jagt
Ich höre nur das Flügelschlagen
Es sind Schlangenzungen
Die ins Ohr sprechen
Sagen sie die Worte
Der Schatten will hören
Ich brauche ein Licht!
Rein ist meine Hoffnung
Hulda, mein Pfad
Kverva, mein Traum
Wir reiten und rennen
Der feurige Hengst sprengte
Wir fanden einen Fluss
Am Blut des Tales
Doch das Pferd bahnt nur den Weg voran
Vorwärts! So wild wie die Tanne
Man kann ein Pferd zum Wasser führen
Jetzt steige ich von dieser Nacht ab!
Ich sehe ein Licht!
Ein winziges Feuer
Ist alles, was ich brauche
Der Rabe ruft klar
Vergiss nicht, die Tür nicht einen Spalt offen zu lassen
Der Schatten im Dunkeln lauert stets