Una Canción para Louis: Vampiro
Santa Sabina
Ein Lied für Louis: Vampir
Was ist das Ufer des menschlichen Lebens?
Warum zerbricht es an der Blutgier?
Wer hat mir befohlen, die Nacht zu regieren
mit dieser Ewigkeit auf meinen Schultern?
Ich wollte im göttlichen Schrecken sterben,
aber er wollte den Saft meiner Adern.
Ich weiß nicht, wie man lebt und ich weiß, dass ich ein Engel bin,
verlassen in seiner Arroganz.
Mein Fluch:
ohne Licht umherwandern,
von der Sonne träumen.
Nachtgott,
für mich gibt es keinen Glauben mehr.
Nachtgott, erbarme dich:
lass mich sterben.
Rotes Elixier auf meinen Lippen,
ewiges Leben
und Gott schläft.
Lass mich von dir trinken,
ich leide Durst nach Wissen,
warum ich so verängstigt bin.
Er machte mich zu seiner Sklavin, weil ich sein Blut trank.
Er weiß nicht, wie zerbrechlich mein Fleisch ist.
Er sagt, ich sei nicht im Spiegel zu finden
und die Schönheit macht ihn sprachlos.
Die Einsamkeit ist sein nächtliches Anwesen.
Sie reist schnell am Rand des Mondes.
Er will mich auf seinen Schultern tragen,
verlassen von dem Tod.
Nachtgott:
Für ihn gibt es keinen Glauben mehr.
Nachtgott, erbarme dich;
lass uns sterben.
Rote Nacht in seinen Augen,
Gott, der blutend schläft.
Lass mich von dir trinken.
Ich habe Durst nach Wissen,
deinen Grund, dich hinzugeben.