W Poroninie
Piersi
In Poronin
An einer kleinen Station, In dem Dorf Poronin
Wo der Zug mit einem Quietschen hielt
Stieg der Vater aus dem Wagen, und hinter ihm
Sprang der Sohn fröhlich auf den Bahnsteig
Sie gingen auf die Straße, fröhlich unterwegs
Über die Brücke zum anderen Ufer
Der Vater hielt an, sah seinen Sohn an
Dachte einen Moment nach und sprach zu ihm
Hier auf diesem Boden, vor langer Zeit
In meinen jungen Kindertagen
Lebte ein Mensch, dem die Welt
Eine neue Epoche verdankt
Weißt du, von wem ich spreche?
Ich weiß, von Lenin
Hat er hier gelebt?
Hat er hier geträumt?
So auf diesem Boden, hier in Poronin
Versteckte er sich vor den Zaren-Gendarmen
Dann schwiegen sie und in Gedanken
Gingen sie in großer Konzentration weiter
Den gleichen Weg, den Lenin
Vielleicht in jenen Tagen gegangen ist