Estación Terminal
Patricio Manns
Endstation
Über die Ebene gehend, bin ich heute in die Stadt zurückgekehrt,
Die Augen des Reisenden sind immer voller Unruhe.
Der Schleier des Regens bedeckt die Wunde des Himmels
Und in der Nacht wird ein rubinroter Blitz
Verbrennen.
Mein Dorf, das im Winter schlief, hat auf mich gewartet.
Wohin kehrt man zurück? Wohin kehrt man zurück?
Wohin komme ich zurück?
Bin ich etwa derselbe Einsame,
Wächter der Morgendämmerung,
Der eines Tages ging?
Ich, der ich die Süße des Sommers liebe,
Fand Regen.
Ich, der ich mich so oft
In den Frühling berauschte,
Stehe unter der Nacht, die mich
Mit Unruhe frisst
Und oben die Blitze des Wassers
Kommen und gehen.
Tausend Gesichter ziehen grau vorbei im künstlichen Licht.
Das Gesicht, das ich wollte, weiß niemand, wo es ist.
Die Hände der verliebten Menschen
Drücken sich zusammen und vertreiben
Die harte Einsamkeit mit der Liebe.
Ich möchte wieder das Fenster finden, das ich liebte
Und hinter den Scheiben den Schatten sehen, den ich ließ,
Durch die dunkle Tür gehen, die Treppe hinauf,
Und zwischen diesen Armen
Die Angst vor der Rückkehr ablegen.
Wohin kehrt man zurück, nachdem man so viel gegangen und geflohen ist?
Wir werden im Sommer geboren und im Winter ist der Tod.
Der Kuss dieses Regens hat den Geschmack von Tränen:
Wir denken an uns selbst beim Gehen, nicht an die Liebe.