Wieder

Sie sagte, geh, doch ich blieb hier
Du schätzt nicht, was du hast, das ist klar
Während du leidest, fühlt das Herz es sehr
Dass, während es verletzt, auch die Zeit vergeht
Die Zeit fließt her
Und so rinnt das Blut durch jede Vene
Der Wind spielt mit den Sandkörnern
Dichter umwerben das feine Licht
Und während es schmerzt, wandelt die Zeit
Er lässt mich nicht allein

Wer weiß, was in mir vorgeht?
Wer weiß, was aus uns werden wird?
Die Zeit, die uns das Ende bringt
Kann auch Knoten lösen, hier und jetzt
Wer weiß, wie man „Lebewohl“ sagt
Ohne Tränen und ohne Schmerz?
Die Vögel hinter der Sonne
Die Staubdünen
Der azurblaue Himmel am Südpol
Die Dynamit im Lager
Es gibt keine Grenzen für das Ungewöhnliche
Denn Liebe ist nicht immer
So blau

Die Musik füllt die Leere
Der Grund für diese endlose Einsamkeit
Schwarze Punkte von uns beiden reihen sich
Und riskieren eine Flucht vor der Zeit
Die Zeit springt

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