MINORS
My First Story
MINDERJAHRE
MINDERJAHRE
Wir sind alle gleich hier drin
warten auf die Zeit mit dir
MINDERJAHRE
Wir sind heute Nacht nicht allein
es gibt nichts mehr zu verlieren
In der Stadt, in der die Nacht regnet
als würde alles weggespült
in einer hellen Welt, die ich verstecke
frage ich nach meinem eigenen Wert
Vor der roten Ampel hab ich abgeschlossen
murmelnd "Scheiße"
Wenn es nicht mal 140 Zeichen sind, dann bin ich
ein unbesiegbarer Held
MINDERJAHRE
ohne zu wissen, was kommt
so machtlos, wie ich bin
habe ich nach etwas gesucht
MINDERJAHRE
ohne mich der Vergangenheit zu schämen
in Einsamkeit
ohne irgendetwas zu verstehen
In einem dunklen Zimmer umarmt mich die Einsamkeit
zum vierten Mal ertönt der Alarm
in der U-Bahn seufze ich leise
verwandelt in das Rad der Gesellschaft
In einer Herde von weißen Schafen
lüge ich
"Es ist wahr"
Das Unglück der Menschen hat den Geschmack von Honig
ich bin wie ein Wolfskind
MINDERJAHRE
egal wo ich hinlaufe, ich kann nicht frei sein
ich habe mich allein verletzt
MINDERJAHRE
aus irgendeinem Grund unsichtbar gefangen
habe ich alles losgelassen
Regeln und Vernunft, die Begegnungen
werden irgendwann verschwinden
Wahrheit, Erinnerungen und Tore
habe ich jetzt vergessen
MINDERJAHRE
Wir sind alle gleich hier drin
warten auf die Zeit mit dir
MINDERJAHRE
Wir sind heute Nacht nicht allein
es gibt nichts mehr zu verlieren
MINDERJAHRE
egal wo ich hinlaufe, ich kann nicht frei sein
ich habe mich allein verletzt
MINDERJAHRE
aus irgendeinem Grund unsichtbar gefangen
habe ich alles losgelassen
Die Morgensonne und die tiefen Emotionen
kann ich nur allein nicht fühlen
Abschied und Unrecht, die ich erlebe
färben sich in die gleiche Farbe