Dias e Noites
Murilo Sá
Tage und Nächte
Was war
Und was kommt
Und was nie wieder gleich sein wird
Wer aus dem Traum erwachte
Im Auge eines Wirbelsturms
Und merkte: Ist doch egal
Denn tief im Innern sind wir alle allein
Und unter der Morgensonne
Sind die Tage nie gleich
Tag für Tag wandern ohne zu wissen
Auf Wegen
Wüsten
Immer allein
Auf einem langen Weg
Die Füße auf dem Boden zu haben, ist alles
Und Augen zu haben, um zu sehen, was von dort kommt
Und was immer bei dir war
War das Laufen und es kam
Wie der Wind hierher weht
Hast du verstanden, wie es ist
Dass sich Wolken im Sommer bilden
Und wenn das Loch größer ist
Ist es wirklich schwer, in Frieden zu sein
Die Nächte und Nächte, in denen der Schlaf nie kommt
Und ich sagte: Guten Morgen Einsamkeit
Nachdem wir alles durchgemacht haben
Kommen wir ans Ende der Welt
Aus der Asche wurde ein stummer Gesang