The Great Song Of Indifference
Modena City Ramblers
Das große Lied der Gleichgültigkeit
Ich hab' nichts, was du willst. Ich hab' nichts, was du schließt.
Ich hab' nichts, was dir gefällt, ich hab' nichts, nicht mal einen Cent.
Ich hab' nichts, was dich umbringt, und nichts, was dich zum Schlafen bringt.
Ich hab' nichts, was dich erstaunt, ich hab' nichts, ein Fall für den Raum.
Ich hab' nichts von einem Brot, nicht mal ein Glas Wein, das ist tot.
Ich geh' weg, ich geh' zu dir, ich hab' nichts von dir.
Ich hab' nichts von einem Chef, von der Arbeit und der Arbeitslosigkeit,
und auch von mir, wenn ich Spaß hab', ich hab' nichts, ein Fall für den Raum.
Ich hab' nichts vom Masseur, vom Marangon, vom Journalisten,
von den Angestellten oder vom Kellner, ich hab' nichts, diese Scherze.
Ich hab' nichts von Tieren, so neutral, ich bin wie ein Tier,
wenn du sagst, dass ich verrückt bin, ich hab' nichts, ein Fall für den Raum.
Ich hab' nichts, wenn der Schnee kommt, und von Pepa, was du willst, ich hab' nichts,
und von Pepa und den Geschichten, ich hab' nichts, ein Fall für den Raum.
Ich hab' nichts von der Regierung, ich hab' nichts von den Sängern,
und von Agnelli und Berlusconi, ich hab' nichts, diese Scherze.
Ich hab' nichts von einem toten Hunger,
von einem Bettler, einem Herren oder einem Hund.
Ich hab' nichts von einem schmutzigen Brot, ich hab' nichts, ein Fall.