Luna
Mercedes Sosa
Luna
Ich hatte nie Angst vor irgendetwas
Weder vor der Stille noch vor dem Schmerz
Und wenn ich mich einsam fühlte
Reichte mir die Vorstellungskraft
Doch seit einiger Zeit
Passiert etwas in mir
Ich schaffe es nicht, die Alte zu sein
Die Widersprüche beherrschen mich
Luna, gib mir Inspiration
Für einen Augenblick
Und säe tausend Sterne
In die Luft
Denn ich will
Ihr Herz erobern
Luna, bring ihr die Wärme
Meiner Worte
Und trink das Licht
Der Distanz
Denn ich muss sie bitte sehen
Ich, die immer im Hier und Jetzt war
Ohne zurückzuschauen
Überzeugt prahlte ich damit, die Herrin
Meines Willens zu sein
Und jetzt sitze ich hier
Und schreibe ein Lied
Wie eine verliebte Verrückte
Die Liebesworte entblättert
Luna, gib mir Inspiration
Für einen Augenblick
Und säe tausend Sterne
In die Luft
Denn ich will
Ihr Herz erobern
Luna, bring ihr die Wärme
Meiner Worte
Und trink das Licht der Distanz
Denn ich muss sie bitte sehen.