Pasarero
Keco Brandão
Fluss der Träume
Passier diesen Fluss! Oh Fluss der Träume!
Wenn der Mond vom Himmel fällt
Und ein schwarzes Tuch diesen Traum verhüllt
Ein geträumter Traum, ein durstiger Traum
Von Sonnenaufgängen, die wachsen
Mit dem sanften Spiegel des Flusses
Und tausend Kanus, die er wiegt
Passier diesen Fluss! Oh Fluss der Träume!
Wiegt, wiegt, Fluss der Siesta
Wiegt einen sonnigen Rand im Januar
Wiegt sein Lied mit einer Stimme der Trauer
Trauer, die Trauer, die stumm bleibt
Trauer, die vergeht, Trauer, die bleibt
In einem ganzen Dorf, das gibt und wartet
Passier diesen Fluss! Oh Fluss der Träume!
Wenn der Morgen kommt, will ich zurückkehren
Und den Tag sehen! Oh Rückkehr!
An dem der Mond vom Fluss stiehlt
Den spiegelnden, unruhigen Pfad
Und Wasserhyazinthen mit reinem Flug
Städte in neuem Grün kleiden
Passier diesen Fluss! Oh Fluss der Träume!
Und Wasserhyazinthen mit reinem Flug