O mesmo rosto
Jorge Trevisol
Das gleiche Gesicht
Man sagt, die Sonne hat aufgehört zu scheinen
Dass die schönsten Blumen nicht mehr duften
Die Jungen hätten aufgehört zu lieben
An die Hoffnung zu glauben, etwas zu verändern
Dass die Kämpfe und Träume der Wind verweht hat
Und die Kräfte der Liebe gealtert sind
Wenn es so wäre, dann sagt es mir
Wessen Gesicht lächelt denn noch?
Wessen Schrei lässt uns erbeben?
Das Leben verteidigen, so zu sein
Wessen Schritte sind im Boden eingeprägt?
Im Takt eines einzigen Herzens vereint
Solange es einen Strahl Licht gibt
Und eine Hoffnung, die alle führt
Gibt es die Gewissheit, im Boden verwurzelt
Zärtlichkeit und Schönheit werden nicht enden
Denn die Jugend, die zu bewahren weiß
Wird die Liebe und das Leben nicht vernachlässigen
Das Gesicht Gottes ist auch jung
Und den schönsten Traum hat er
Gott wird nicht alt, ist auch nicht gestorben
Er lebt weiter im Volk, das sein ist
Wenn die Jugend fehlen würde
Würde sich das Gesicht Gottes verändern