Amayur gaztelu beltza
Herrikoiak
Schwarze Burg Amayur
Schwarze Burg Amayur dort
- zweihundert Krieger voller Kummer -
beobachtet dich, edler Ritter,
Schwüre haben sie für Navarra geleistet.
Wie viele junge Männer mit rotem Haar
sich in der schmalen Bergreihe fürchten.
Und da ist er, der Herr Yatsu,
unser Ritter von Jabier.
Eine Fahne - Kette und Lilie -
weht hoch oben weit und breit.
Kein Sohn wird verkauft,
auf diesem Berg gibt es keinen Verrat.
Der Torwächter von Amayur
wird mit Ziegelsteinen aufpassen.
Wie viele Feinde gibt es im Baztan-Tal,
ohne Fremde gibt es keinen Berg!
Amayur hat die Spanier
von Graf Miranda in der Ferne.
Die tragen wirklich feurige Rüstungen,
und goldene Äpfel mit Schwertern!
Er kommt mit ihm, ja, er kommt mit ihm,
der Sohn von Lerin.
Werden die bösen Hunde fressen,
alle edlen Ritter des Dorfes?
Von oben beginnen sie,
beginnen mit den scharfen Pfeilen.
Wie viele Wunden gibt es in den Mauern,
und scharfe Pfeile in der Luft!
Doch in der Burg weht es weit,
eine Fahne - Kette und Lilie -.
Wird jemand die zweihundert Krieger
überhaupt besiegen können?
Die schwarze Burg von Amayur
- die Türme sind fast gefallen -.
Doch, Fremder, bleib nicht stehen,
alle sind Söhne von Navarra.
Rote Mauern, mutige Brücke,
- wie wenige sind diese Ritter.
Sie erheben sich, sanft und stark,
denn sie tragen den Schmerz ihrer Heimat.
Der böse Graf von Miranda
hat die Ziegelsteine geschlagen.
Eine Fahne - Kette und Lilie -
wird die Waffen nicht sanft berühren.
Zweihundert Krieger voller Kummer
sind auf der Burg versammelt.
Von da an ist es gut - wie viele Tränen -,
in Navarra gibt es keine Heimat.