Il Suffira D'un Signe
Jean-Jacques Goldman
Es genügt ein Zeichen
Es genügt ein Zeichen, eines Morgens
Eines Morgens ganz ruhig und heiter
Etwas ganz Kleines, das ist sicher
Es steht in unseren Büchern, auf Latein
Zerrissen unsere Lumpen von Halunken
Die Fesseln an unseren Knöcheln, weit, weit weg
Du lachst, aber sei ruhig, eines Morgens
Werde ich alles, was glänzt, in meinen Händen halten
Sieh dir mein Leben an, du siehst es von Angesicht zu Angesicht
Sag mir deine Meinung, was willst du, dass ich damit mache?
Wir haben nicht mehr als das am Ende unserer Sackgasse
Der Moment wird kommen, alles wird seinen Platz wechseln
Es genügt ein Zeichen, eines Morgens
Eines Morgens ganz ruhig und heiter
Etwas ganz Kleines, das ist sicher
Es steht in unseren Büchern, auf Latein
Und du wirst sehen, dass die Mädchen, oh ja, du wirst es gut sehen
Die werden an diesem Morgen strahlende Augen haben
Kein Hunger, keine Müdigkeit, nur Festmahle
Von Honig und Vanille und von Wein
Zerrissen unsere Lumpen von Halunken
Die Fesseln an unseren Knöcheln, weit, weit weg
Du lachst, aber sei ruhig, eines Morgens
Werde ich alles, was glänzt, in meinen Händen halten
Der Stahl, der uns verstümmelt, aus Satin!
Unsere nutzlosen Wunden in der Ferne
Wir werden aus unseren Gittern Wege machen
Wir werden unsere Städte in Gärten verwandeln
Es genügt ein Zeichen, eines Morgens
Eines Morgens ganz ruhig und heiter
Etwas ganz Kleines, das ist sicher
Es steht in unseren Büchern, auf Latein
Zerrissen unsere Lumpen von Halunken
Die Fesseln an unseren Knöcheln, weit, weit weg