Svoboda
DDT
Freiheit
Ich fahre zu dir - es ist ein seltsamer Ort
Nebel über dem Sumpf, farblos und ohne Grund
Ich bin dein ewiger Bräutigam, goldene Braut,
Die Gedanken krabbeln wie Fliegen an den Fenstern.
Der Winter auf dem Rücken, ich bin nicht alt und nicht jung
Die Nacht ähnelt einem Aufzug, in dem der Poet gestorben ist
Ich bin bis zur Halskrause satt, doch der Hunger hat mich geweckt
Die Hände spüren den Puls, ich gähne ins Licht
Mama, weck mich am Abend
Mama, damit ich die Nacht nicht verschlafe
Mama, ich werde gehen wie geplant
Mama, Mama, wie müde ich bin
Glocken läuten in meinen Augen, gegenüber von den Wellen
Eine graue Hand kratzt über das Glas
Vorbei an gefallenen Ideen schwimmen die Gründe
Im Nebel, kaum sichtbar, Äste und Zweige.
Draußen wächst die letzte Station
Hier wird der obere Stock gesegnet
Hallo, Liebe, hol dir die Informationen
Verpass es nicht, und wisch das Make-up weg
Mama, weck mich am Abend
Mama, damit ich die Nacht nicht verschlafe
Mama, ich werde gehen wie geplant
Mama, Mama, wie müde ich bin
Freiheit
Freiheit
Freiheit
Freiheit