Scarlet
DAZBEE
Scharlachrot
Die Wellenrauschen, Erinnerungen verlieren ihre Farben
Wünsche zähle ich, so oft ich kann, sie zittern
Ein Lied, das wie Hoffnung die Dunkelheit erschüttert
Wenn ich bete, zerfällt es wie Sand
Ich wusste es schon immer, heimlich lebt der Wunsch
Berühre den rostigen Stahl
Ohne Sinn, endlos dreht es sich
Selbst wenn die Welt zerreißt
Lass ich deine Hand nicht los
Selbst wenn die verzerrte Herrschaft zerfällt
Rufe ich deinen Namen
Auch wenn es nicht das schöne Ich ist
Mit pulsierender Einsamkeit färbe ich
Die, die Angst haben,
haben sicher einen Ort, an den sie zurückkehren können
Bevor ich im ins All geworfenen verschwinde
Weint es tief in meinen kalten Augen
Wer ist es, der verwirrt weint?
Selbst wenn die Schreie verstummen
Suchen die Lippen weiter
Selbst wenn die Antwort sich verhüllt
Halte ich fest
Selbst an einem schwachen Stück Ich
In Scharlachrot gehüllt, in vielen Schichten
Werden wir uns am Ende wiedersehen
Selbst im Schlaf, wieder in meinen Armen
Selbst wenn die Welt zerreißt
Lass ich deine Hand nicht los
Selbst wenn die verzerrte Herrschaft zerfällt
Rufe ich deinen Namen
Auch wenn es nicht das schöne Ich ist
Mit jedem Atemzug
Sehne ich mich nach dir
Egal wo ich verloren gehe
Noch einmal.