Manfreddi (2003)
El Cuarteto de Nos
Manfreddi (2003)
Manfreddi hatte einen Sohn
mit geistiger Behinderung.
Er war Witwer und kümmerte sich
um seine Schwiegermutter und seine Mutter:
Und wenn es Zeit zum Mittagessen war,
kam er von der Arbeit nach Hause,
wenn er in die Küche ging,
schrien die Alten oft:
"Gib uns zu essen"
Oh, oh, oh, oh.
"Es ist schon ein Uhr"
Oh, oh, oh, oh.
"Komm und wechsel mich"
Oh, oh, oh, oh.
"Siehst du nicht, ich hab's mir gemacht"
Oh, oh, oh, oh.
Manfreddi lebte sparsam,
um über die Runden zu kommen.
Er konnte sich das Haus kaufen
ein Monat bevor er starb.
Als er im Krankenhaus lag,
kam der Priester, um zu beten,
und durch die Flure tanzten die Schwestern
zum Rhythmus der letzten Predigt.
Hab Erbarmen, Herr
Oh, oh, oh, oh.
Mit diesem armen Idioten
Oh, oh, oh, oh.
Gieß...deine Liebe aus.
Oh, oh, oh, oh.
Über meinen Diener, diesen Trottel.
Oh, oh, oh, oh.
Der Gott der Unglücklichen
ließ ihn nicht hinein,
denn er hatte bereits
mehr als die Hälfte Uruguays untergebracht.
Und nach einem langen und harten Umherirren
kam er in die Hölle,
nach einer Wartezeit vor dem großen Tor,
öffneten sie und er konnte eintreten.
Kaum war er drin
Oh, oh, oh, oh.
Wurde er schon durchbohrt.
Oh, oh, oh, oh.
Aber es gefiel ihm.
Oh, oh, oh, oh.
Also wurde er rausgeschmissen.