Landverhuzers
Boh Foi Toch
Landverhuizer
In tropfen geht's hier weg, über das große Wasser
Die neue Welt zog euch an, sie dachten bloß an später
Das alte Land, das alte Volk, sie wollten gern bleiben
Doch einem Bauernknecht oder Handwerksmann wird wenig Chance gegeben
Ein Mundvoll Englisch, genau genug, um nach Arbeit zu fragen
Die Angst sitzt hoch im Hals, sie mussten es doch wagen
Ein alter Bund lässt euch los, auch wenn sie gebunden blieben
Bis sie endlich ein neues Dasein finden, neues Leben hatten sie erhoffen
Egal hin und her, hier oben und dort wieder her
Doch wo, wo steht euer Haus?
Das Herz schlägt wild, sie hören nicht gut und hier nicht mehr
Und wann, wann kommt sie nach Hause?
Sie haben gekämpft und geackert, einen schweren Streit bestanden
Und viele haben sich am Ende noch retten können
Das alte Land, das alte Volk, sie wollen es wieder sehen
Erinnerungen knüpfen, was losgeht, fest, auch wenn's lange alleine ist
Und dann geht's los: Sieh mal, Gert Jan, wie ist es euch ergangen?
Guten Tag Maree, warst du mal hier, was hast du so gemacht?
Sie reden hier und gehen dort und nach einer Woche oder fünf
Steht es euch mehr als fest, dass sie hier nicht bleiben wollen
Sie gehen wieder und tief in euch bleibt's manchmal stecken
Sie wissen nicht, was euch wirklich fehlt, das ist nicht zu begreifen
Und als die Welt sich zurückzog, die Zeit hat aufgehört
Als sie als Kinder redeten, wer wird euch dort verstehen?