Seis
Ana Guerra
Sechs
Ich höre deine Finger
Doch sie klingen so weit weg
Ich schaue dich an und wünsche mir
Dass du diesmal nicht wegläufst und
Du sagst mir, dass du dich kaum noch an mich erinnerst
Hab keine Eile, ich erzähle dir
Wir waren so unglaublich, aber so feige
So ungeduldig wie der Wind weht
Du wie ein Kind, das mit Feuer spielt
Ohne Angst vor Bränden
Wir waren ein Blick und eine Morgendämmerung
Wie diese Küsse, die Spuren hinterlassen
Und was wir waren, wer weiß, ob wir es wieder sein werden
(Morgen)
Deine Stimmen verstummen
Und du lässt deine Angst tanzen
Ich hege keinen Groll
Denn hier hat es im Winter nicht geregnet und
Du erzählst mir, wie du die Zeit verbracht hast
Und sag jetzt, ob diese Umarmung im richtigen Moment kommt
Wir waren so unglaublich, aber so feige
So ungeduldig wie der Wind weht
Du wie ein Kind, das mit Feuer spielt
Ohne Angst vor Bränden
Wir waren ein Blick und eine Morgendämmerung
Wie diese Küsse, die Spuren hinterlassen
Und was wir waren, wer weiß, ob wir es wieder sein werden
(Morgen)
Morgen, gleich beim Aufwachen
Wirst du entdecken, dass der Hof leer ist
Und in deinem Kopf gibt es keinen Lärm mehr
Wenn du gehst, wirst du nicht sehen
Wie Madrid mit deinem Licht erwacht
Wir waren so unglaublich, aber so feige
So ungeduldig wie der Wind weht
Du wie ein Kind, das mit Feuer spielt
Ohne Angst vor Bränden
Wir waren ein Blick und eine Morgendämmerung
Wie diese Küsse, die Spuren hinterlassen
Und was wir waren, wer weiß, ob wir es wieder sein werden
(Morgen)